Donnerstag, 29. Mai 2014

Nordheim am Main

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Inselfeeling zwischen Würzburg und Schweinfurt

An der Mainschleife, auch die Weininsel genannt, liegt Nordheim. Nordheim am Main – Der beste Grund für Wein und Sein. Dieser Slogan spricht für sich, hier kann man das „Sein“ wirklich genießen. Die Kinder sind im Zeltlager, deshalb gönnten auch wir uns eine Auszeit. Die Unterkünfte in der Region sind vielfältig. Ob Gasthaus, Pension, Ferienwohnung oder direkt an der Basis, auf einem Weingut...


Wir haben es uns im Herzen von Nordheim in der "Sonne" mit ihrem lauschigen Innenhof gemütlich gemacht. Schnell ausgeladen und die Wanderschuhe angezogen ging es auch schon los: Die „Hallburg“ ruft. Über die Weinberge (auch die fränkische Toskana genannt) wanderten wir auf
Schloss Hallburg zum Jazzfrühschoppen  , das von Mai bis September jeden Sonntag in dem wunderschönen Schlosshof stattfindet.







 Am Nachmittag besuchten wir das DIVINO (Foto Divino), die Vinothek der Winzergenossenschaft von Nordheim. Ein absolutes Highlight. Neben dem Probieren der verschiedenen Weine ist das Gebäude mit seiner modernen Architektur und stilvollem Ambiente absolut sehenswert und im Obergeschoß finden ständig wechselnde Kunstausstellungen statt. Auch Tagungen lassen sich in dieser Atmosphäre sicher gut gestalten. Der Weinkeller der zu bestimmten Zeiten besichtigt werden kann ist unterirdisch mit der Zehnthof Weinstube verbunden (die übrigens eine 1a Küche besitzt) und versetzt in begeistertes Staunen, ebenso wie die sich darin befindende Rokoko Kapelle. Ein Eiskaffee im Divino-Bistro mit seiner mediterranen Terrasse kommt danach gerade recht.

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Da wir den Hund dabei haben drehen wir im Anschluss noch eine Runde am Main und stellen fest, dass es auch für Camper eine Idylle ist. Man kann Kanu fahren, es gibt einen Sandstrand und die Strandkörbe am Ufer laden ebenfalls zum verweilen ein.



Geht man durch den Ort (der wirklich klein aber fein ist) kommen Weinliebhaber „voll“ auf ihre Kosten. Die Entscheidung in welche der mit viel Liebe gestalteten Hoflauben man einkehrt fällt schwer. Und in fast jedem 2. Haus kann man probieren. Hier lebt wirklich eine Region vom und für den Wein. Den Abend lassen wir bei lauen Temperaturen in „unserem“ Hinterhof ausklingen.

Den nächsten Tag wollten wir mit einer Wanderung zur Vogelsburg auf der gegenüberliegenden Mainseite beginnen. In weiser Voraussicht nahmen wir schon mal einen Regenschirm mit. Mit der Fähre (wo bekommt man heute noch Fahrspass für 50 Cent), die fast vor der Haustür loslegt, fuhren wir auf die andere Mainseite nach Eschendorf. Es fing schon an zu nieseln. Wir waren zur Hälfte die Stufen, die über den Weinberg hoch zur Burg führen, gegangen als es anfing, aus Kübeln zu regnen. Uns kam ein Sturzbach über die Treppen entgegen, der uns zum Rückzug zwang. Zu allem Überfluss kapitulierte jetzt auch noch der Schirm. Na bravo. Nach kurzer Überlegung entschieden wir, mit dem Auto nach Volkach zu fahren und entweder dort zu bummeln oder wenn es aufhört zu regnen, von dort aus die Vogelburg mit ihrem schönen Biergarten in Angriff zu nehmen, was auch gelang. Nach 5 km über die Weinberge kamen wir dort oben an – Ruhetag … Erneuter Rückzug.

In Volkach haben wir dann das wunderschöne "Hinterhöfle" entdeckt, in dem wir unsere ausgedörrten Kehlen wieder auf Vordermann bringen konnten. Begrüßt wurden wir dort von Ulrike und Marianne – zwei Ziegen, die in einer WG mit 2 Hasen und Meerschweinen das Empfangskomitee bildeten.



Den Abend verbrachten wir dann auf dem Hofweinfest am Mainufer in Nordheim bei einem musikalisch stimmungsvollen Ausklang mit Feuerwerk. Die Maininsel ist wirklich eine Reise wert, ebenso mit dem Fahrrad zu erkunden und lohnt sich auf alle Fälle auch für einen Tagesausflug.



JULE Kommentar:
 
Also ich hatt` auch meinen Spaß`,  die Wanderei war echt schön. Und erst der Teppich vor`m  Bett in unserem Zimmer - total kuschelig, hab` super geschlafen. Natürlich musste man nach all der Lauferei zwischendrin auch mal ein Nickerchen machen...


 

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