Dienstag, 13. Mai 2014

Unterwegs in Meck-Pom





2011 haben wir den Osten von Deutschland  kennengelernt. Wir hatten damals unseren Urlaub in Mecklenburg Vorpommern verbracht. Und wir wohnten in einem wunderschönen, liebevoll eingerichteten Ferienhaus in Buchholz (Ferienhaus Unter den Linden von Fam. Schmelzer),  in dem man sich - war man mal nicht unterwegs - sehr wohl gefühlt hat...


Auf dem sehr großen Grundstück befand sich noch eine toll umgebaute alte Tabakscheune die ebenfalls zu mieten war.


 


Vom Wetter her hätte es etwas wärmer sein können. Die Kinder konnten leider nicht im See baden, den wir direkt vor der Haustür hatten. Landschaftlich war es wunderschön, allerdings ließen die Fahrradwege noch zu wünschen übrig. Da werden wir hier bei uns schon sehr verwöhnt habe ich wieder mal festgestellt. Mountainbiker kommen jedoch voll auf ihre Kosten denn es geht viel über Feld- und Waldwege. Für kleine Kinder sind die Wege weniger geeignet (jedenfalls da wo wir waren). Und wenn wir schon nicht nach Berlin kamen, dann doch wenigstens nach Berlinchen, eine Nachbargemeinde. - isses` nicht süß? Berlinchen...



Wir hatten uns für eine Woche ein kleines Boot gemietet. Der Hafen war direkt vor unserer Haustüre. Die Angeltouren (man brauchte keinen Angelschein nur eine Anmeldung bei der Gemeinde) von Mann und Kids fielen dann allerdings (zum Glück für die Fische) etwas mau aus. Ich habe mir die Erleichterung jedoch nicht größer anmerken lassen. Wir sind viel auf der Müritz herumgeschippert, landschaftlich sehr schönm aber was ich vermißt habe war das Flair das man in Holland vorfindet.








Hat man hier in Häfen angelegt und ist mit freudiger Erwartung auf einen Biergarten gen Ortschaft gepilgert wurde man schon etwas enttäuscht - eine lange Straße mit Häusern und sonst nicht viel, auch Personen wurden wenige - meist gar keine - gesichtet (seltsames Volk). Aber die Pilzfunde entschädigten für einiges. Das mit dem Essen gehen war nämlich auch so eine Sache. Ich steh nicht unbedingt so auf Pizza mit Currywurstbelag beim Inder oder Bruscetta mit ungetostetem Toastbrot.




Es gab zwar auch tollen Fisch - man mußte nur lange genug suchen - aber sonst meist nur  Schnitzel und Sauerfleisch (natürlich konnte man die Kids mit Sauerfleisch voll begeistern). Fazit:Wir haben oft zuhause gekocht.  Das Einkaufen war etwas unkonfentioneller als bei uns. Da kannst du auch mal auf den Bauernhof gehen um einen Sack Kartoffeln und ein paar Ferkel zu kaufen (vielleicht zur Abwechslung mal als Mitbringsel)...


Dann waren wir noch Bowlen, auf einem Flohmarkt und in einer Antikscheune. Das Highlight für unsere zwei Mädels war der Besuch auf dem Elefantenhof Platschow . Es war ein Erlebnis den Elefanten so nah zu kommen,  man kann sie streicheln und füttern. Apropos Tierschutz: Generell bin ich auch dafür dass Tiere in ihrer natürlichen Umgebung bleiben. Aber ich denke den Elefanten geht es dort gut.  Weiter  gibt es dort  Lamas, Waschbären, Pferde, Meer- und Hängebauchschweine.


Einmal sind wir nach Warnemünde an den Strand gefahren und auch Schwerin ist absolut sehenswert. Mein Fazit: Landschaftlich ist Mecklenburg-Vorpmmern wunderschön aber essenstechnisch, vom Service und der Freundlichkeit her - insbesondere wenn die Gegend noch offener für Tourismus werden will - müssen sie noch einiges lernen. Das fällt besonders auf wenn man mit dem Fahrrad 40 km unterwegs ist und nirgendwo eine Einkehrmöglichkeit findet. Ich würde empfehlen mit einer anderen Familie dort hin zu reisen wenn man sich ein Haus oder Wohnung mietet - einfach der Unterhaltung wegen.  Denn, im Urlaub möchte ich entweder Leute kennenlernen oder mich auch mal unterhalten und nach 2 Wochen wußte ich nicht wer unsere Nachbarn dort waren - es ließ sich nämlich keiner blicken.

JULE  Kommentar:

Na ja, vom Auslauf her war`s ja echt toll - aber gefährlich kann ich euch sagen. Die haben dort gemeingefährliche Zäune. Hab mich ausgerechnet auf dem Nachbargrundstück in einem Elektrozaun verfangen. Fragt nicht... So leicht haben mich meine Leute dann nicht mehr aus dem Haus bekommen. Aber wenn doch waren die Ausflüge echt super. Für die Bootsausflüge wurde ich, wie ihr seht, seetauglich ausgestattet und offiziell als Seehund deklariert. Hab mich tapfer gehalten.

Und in Warnemünde der Hundestrand war klasse. Wenn auch meine Leute nicht ganz so begeistert waren. Mein Gott das bisschen Sand wenn man sich mal kurz schüttelt...




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