Montag, 1. September 2014

One night stand an Köln`s Rheinufer



Als mein Mann und ich die Classic Days auf Schloss Dyck besucht haben, hatten wir beschlossen in Köln zu nächtigen, sozusagen ein One night stand. Meistens bleiben wir im Motel One, diesmal stiegen wir im art`otel ab.

Das art'otel cologne ist der koreanischen Künstlerin SEO gewidmet und stellt eine Vielzahl ihrer Werke in einer Dauerausstellung, bestehend aus 18 großformatigen Originalen aus, die in den letzten drei Jahren speziell für das Hotel angefertigt wurden.  In den 218 Zimmern und Suiten sowie auf den Fluren des Hotels sind  Kunstdrucke ihrer  Arbeiten zu sehen.  read more...


Die Lage war klasse. Das art'otel cologne liegt zentral und direkt am Rheinufer im neu gestalteten Stadtviertel Rheinauhafen. Das Hotel bietet einen tollen Blick auf den Hafen und die historischen Wahrzeichen der Altstadt (jedenfalls von den Zimmern auf der Rheinseite aus). Es liegt direkt gegenüber des weltberühmten Schokoladenmuseums (von einer Außentreppe kommt man auf die Dachterrasse des Schoko-Museums - der Blick lohnt sich) und etwa 15 Minuten zu Fuß vom Kölner Dom entfernt. 




Unser Zimmer war groß und hell ausgestattet. Das Bad hatte zwar eine Badewanne mit integrierter Dusche, das war aber etwas unpraktisch und vor allem sehr glatt. Und... im Flur und den Zimmern war hellgrau/cremefarbiger Teppichboden ausgelegt. Ich weiß nicht was die Einrichter da geritten hat. Heller Teppichboden! Leider waren die Schmutz-Flecken auf dem Boden unübersehbar.  Frühstück war nicht im Zimmerpreis incl. und gab´s für 20 Euro noch extra. Den Preis fand ich etwas zu hoch gegriffen (Auswahl war aber sehr gut). Wir haben trotz dem dort gefrühstückt weil sie eine sehr schöne Terrasse hatten und wir nicht auf die Suche nach einer Bäckerei gehen wollten.

Der Rheinauhafen ist schon sehr  interessant. Blickfang dort sind natürlich die drei "Kranhäuser". Bisher und von weitem fand ich sie ja jetzt nicht so toll. Am Sonntag Morgen war das Wetter echt super deshalb sind wir hin spaziert um sie uns  mal näher anzusehen.Außerdem fand an diesem Tag ein Flohmarkt und eine Oldtimershow im Stil der 50er dort statt. Ich war echt überrascht. Wohnen möchte ich zwar immer noch nicht dort aber, die Komposition von moderner Architektur und historischer Kulisse ist schon gekonnt umgesetzt. Wie die dort befindlichen alten Gebäude ins Moderne integriert wurden ist wirklich gelungen und auf jeden Fall ein Ausflug wert - will man dem Trubel der Innenstadt mal entfleuchen.Wir haben es uns dann dort noch  im Außenbereich des griechischen Restaurant Limani   auf bequemen Sofas mit einem Eiskaffee gemütlich gemacht und die Zeit genossen.  

Außerdem wurde beschlossen, dass wir uns für das Auto noch einen Fahrradständer kaufen. Denn es ist einfacher in Städten mit dem Fahrrad herumzufahren. Man sieht mehr, kommt schneller voran und es tun einem nicht so die Füße weh.












Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen